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Die Anbieterauswahl bei Fotokalendern

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Mein erster Fotokalender - In 7 Schritten zum Ziel

Ein Fotokalender ist ein tolles Geschenk - nicht nur zu Weihnachten. Ein individueller Geburtstagskalender oder einer zu einem Jubiläum macht auch zu anderen Zeitpunkten viel Freude. Haben Sie noch nie einen Fotokalender erstellt, finden Sie hier eine Anleitung, die Ihnen Schritt für Schritt am Beispiel eines CEWE-Fotokalenders zeigt, wie´s geht. Ein Fotokalender ist ein tolles Geschenk - nicht nur zu Weihnachten. Ein individueller Geburtstagskalender oder einer zu einem Jubiläum macht auch zu anderen Zeitpunkten viel Freude. Haben Sie noch nie einen Fotokalender erstellt, finden Sie hier eine Anleitung, die Ihnen Schritt für Schritt am Beispiel eines CEWE-Fotokalenders zeigt, wie´s geht.   >> weiterlesen ...

Der Tchibo / Photobox Fotokalender im Test

Wer kann da schon Nein sagen? Seit Anfang September 2012 bietet Tchibo in Kooperation mit Photobox einen im Vergleich zum Normalpreis fast 50 Prozent günstigeren Terminkalender im Taschenformat an. Das Angebot gilt bis Ende Februar 2013 und kann über die Webseiten beider Anbieter genutzt werden. Nur 9,90 Euro bei Tchibo anstatt 18,80 Euro bei Photobox - für einen 10 x 15 großen Terminplaner nicht schlecht. Also 58 stimmungsvolle Fotos ausgesucht und auf zu Tchibo!

Navigation und Angebot bei Tchibo

Tchibo kennt jeder und dass es beim traditionellen Kaffeeröster seit Jahrzehnten mehr als nur Kaffee gibt, muss nicht mehr erwähnt werden. Das Unternehmen entwickelt etwa 2.000 Produkte im Jahr, die in den wöchentlich wechselnden Themenwelten präsentiert werden. Außer einer großen Auswahl an Kaffeespezialitäten zählen zum festen Sortiment auf der Webseite auch Reisen, Mobilfunk, Blumen, Ökostrom und Gas.

Tchibo Fotokalender Navigation

Doch während das Kooperationsangebot auf der Startseite von Photobox gut sichtbar platziert ist, muss man bei Tchibo erst einmal suchen.

Tchibo Angebot auf Photobox Startseite

Der Terminkalender im Taschenformat bei Tchibo

Ich scrollte daher in den Themenwelten herunter, bis ich schließlich auf den vergünstigten Terminkalender stieß:

Tchibo Terminkalender

Im Preis von 9,90 Euro war der Versand inklusive. Bei Photobox kostet der gleiche Kalender 13,90 Euro plus 4,90 Euro Versandkosten (= 18,80 Euro). Ich klickte auf die Schaltfläche und gelangte auf die Seite der Produktbeschreibungen. Die waren bei Tchibo recht detailliert. So erfuhr ich auf einen Blick sämtliche Produkteigenschaften (10 x 15 cm, transparentes Cover mit Gummiband zum Fixieren, Innenseiten aus Premiumpapier 140 gr/m2, pro Woche eine Doppelseite mit Platz für insgesamt 58 Fotos, mit Jahresübersicht) und dass der Gutschein bis zum 28.02.2013 einlösbar sei.

Tipp: In den Themenwelten ist der Kalender mittlerweile (Ende September) nicht mehr platziert, sodass man den Begriff gezielt in das Suchfeld eingeben muss.

Tchibo Fotokalender Produktbeschreibung

Unter dem Reiter „So einfach geht’s“ informiert Tchibo über das Prozedere bezüglich des Gutscheines: Zunächst wird bei Tchibo der Gutschein erworben, woraufhin Photobox den Code per Mail zuschickt. Danach loggt man sich unter www.photobox.de/tchibo ein, hinterlässt dort den Code und kann sofort mit der Gestaltung beginnen.

Gutschein bei Tchibo erwerben und bei Photobox einlösen

Tchibo Foto Kalender Gutschein erwerben

Das hört sich unkompliziert an, ist es aber nicht. Im Endeffekt müssen sich Neukunden zweimal komplett mit Name, Adresse, Email-Account und gegebenenfalls mit Password anmelden – einmal bei Tchibo und einmal bei Photobox. Man hat es daher mit zwei Bestellvorgängen zu tun.

Ich klickte auf der Tchibo-Seite als auf den Warenkorb-Button, anschließend noch einmal auf das Warenkorb-Symbol im oberen Bereich der Seite fand mich im Bestellvorgang wieder.

Tchibo Warenkorb

Bestellvorgang bei Tchibo

Im insgesamt 5-teiligen Bestellvorgang (Warenkorb, Ihre Angaben, Lieferadresse, Zahlart, Prüfen und Bestellen) war auf der ersten Seite der Gutschein für den Terminkalender mit 9,90 Euro angegeben. Neben dem LKW-Symbol stand zudem der Hinweis, dass der Vertragspartner Photobox in den nächsten Werktagen den zugehörigen Gutscheincode per Mail zusendet. Danach hinterließ  ich außer Namen und Adresse noch meine Mailadresse. Die Angabe von Telefonnummer (für die eventuelle Vereinbarung von Lieferterminen) und Geburtsdatum (für statistische Erhebung) waren freiwillig. Da der Terminkalender von Photobox geliefert würde, musste ich meine Rufnummer nicht hinterlegen und mein Geburtsdatum wird ohnehin nur für gezielte Werbemails genutzt. Außerdem konnte ich die Bestellung noch an eine abweichende Lieferadresse schicken lassen sowie die Option eines persönlichen Kontos entscheiden. Das Konto richtete ich zum Zweck der Statusverfolgung vorsichtshalber ein. Auf den angebotenen Newsletter verzichtete ich. Als Bezahlart kam nur der Bankeinzug infrage. Das erste richtige Manko! (Bestellt hatte ich den Gutschein am 03.09., abgebucht wurde der Betrag am 07.09.) Zum Schluss musste ich noch ausdrücklich den AGB des Vertragspartners Photobox zustimmen, um den Terminkalender bestellen zu können.

Was bei solchen Kooperationen leicht irritieren kann, sind die unterschiedlichen Liefer- und Geschäftsbedingungen. So weist Tchibo auf der letzten Seite des Bestellvorgangs auf das 14-tägige Rückgaberecht hin und dass Kunden bei Nichtgefallen die Waren mithilfe des jeder Lieferung beiliegenden Retourenscheins zurückschicken könnten. (Ein Tchibo-Retourenschein lag bei dem von Photobox produzierten und versandten Terminkalender natürlich nicht bei). Demgegenüber steht der Ausschluss des Widerrufrechts, auf das sich Photobox gemäß § 312 d Abs. 4 Nr. 1 BGB auf durch eigene Fotos personalisierte Produkte bezieht. Wer aber ist bei einer Bestellung der direkte Vertragspartner: Tchibo oder Photobox? Diese Frage lässt sich für einen Kunden nicht abschließend klären, zumal sich Tchibo-Stammkunden gewohnheitsmäßig auf das Rückgaberecht von Tchibo verlassen würden.

Nachdem ich die Bestellung abgeschlossen hatte, erhielt ich von Tchibo die Bestätigung per Mail. Jetzt hieß es Abwarten, denn laut Warenkorbhinweis konnte der Versand des Gutscheincodes noch ein paar Tage hinziehen.

Der Gutscheincode von Photobox

Gutscheincode Photobox

Doch auf Photobox ist Verlass, denn am folgenden Vormittag traf die Mail inklusive Gutscheincode ein. Die Nachricht beinhaltete noch einmal die weitere Vorgehensweise im Detail. Für diesen speziellen Service hat Photobox eine gesonderte Unterseite www.photobox.de/tchibo eingerichtet. Dort kann man sich neu registrieren oder sich über das bestehende Kundenkonto anmelden. Dann erfolgt die Eingabe des Gutscheincodes und das Guthaben für die Erstellung des Terminkalenders wird aktiviert. Im Anschluss kann mit der Gestaltung begonnen werden. In der Mail war der Link zur entsprechenden Seite bereits enthalten. Ich klickte auf „Jetzt starten“ und wurde auf die entsprechende Seite geführt:

Link zu Photobox Tchibo

Bei Photobox bin ich schon seit etwa zwei Jahren gemeldet und klickte als bestehendes Mitglied auf „Jetzt anmelden“. Im unteren Bereich wurde der gesamte Bestellvorgang in drei Schritte unterteilt: 1. Registrieren oder anmelden, 2. persönlichen Gutscheincode eingeben, 3. Terminkalender gestalten und in den Warenkorb legen.

Nach der Anmeldung tippte ich den Code in das vorgesehene Feld und bestätigte den Vorgang. Auf dieser Seite wurde der Terminkalender noch einmal kurz mit seinen wichtigsten Eigenschaften beschrieben:

  • Innenseiten aus Premiumpapier mit 140 g/m2
  • Mit eigenen Fotos und Texten personalisierbar
  • Stabile Spiralbindung
  • Startmonat frei wählbar
  • Praktisches Format 9,8 x 15 cm
  • Premium Option: Hochwertiger Kunstledereinband

Bei Tchibo wird der Terminkalender zwar mit 10 x 15 cm beschrieben, aber auf die 2 Millimeter Differenz sollte es nicht ankommen. Die optionalen Kunstledereinbände gibt es übrigens in drei Farben und sind derzeit (Stand September 2012) um die Hälfte reduziert. Dazu später mehr.

Gutscheincode eingeben Tchibo

Nach der Bestätigung gelangte ich sofort auf die nächste Seite, auf welcher ich den Terminkalender direkt erstellen konnte. Dazu gab es noch ein paar weitere Produktdetails:

  • Ein Foto pro Doppelseite und Woche
  • Ganzseitige Fotos auf Vorder- und Rückseite
  • 5 Notizseiten

Darunter klickt man den gewünschten Startmonat an. Ich wählte Januar 2013 und klickte auf „Weiter“.

Tchibo Terminkalender

Gestaltung mit dem Online Editor von Photobox

Das zum Kalenderformat zugehörige Gestaltungsprogramm wurde sofort geöffnet. Die relativ neue „Quick & Easy“-Funktion verspricht einen schnelleren Upload der Fotos. Da ich für den Kalender mindestens 60 oder 70 Fotos hochladen musste, kam mir diese Eigenschaft sehr entgegen, denn der normale Upload zieht sich je nach Größe der Aufnahmen bei Photobox durchaus etwas länger hin. Ich wählte aus meinen diversen Fotoarchiven speziell Aufnahmen aus, die sich für die Darstellung von Jahreszeiten, allgemeine und persönliche Feiertage gut eignen: Blumenmotive für den Frühling, sonnige Urlaubs- und Schiffsmotive für den Sommer, gedeckte Farben und Herbstlaub für den Herbst und feierliche Themen für den Winter. Wer von Freunden und Verwandten gerade Geburtstag hat, landet mit seiner Portraitaufnahme auf der entsprechenden Woche. Auf diese Weise vergisst man niemanden.

Tchibo Fotokalender Fotogalerie

Quick and Easy Fotokalender

Wie bei Photobox nicht anders erwartet, bietet das Bearbeitungsfenster bedienerfreundliche und übersichtlich angeordnete Funktionen. Links sind die Fotos aufgereiht, die auch per automatischer Zuordnung auf die Kalenderblätter verteilt werden können.

Bearbeitungsfenster Fotokalender

Rechterhand bietet eine Art Inhaltsregister die Möglichkeit, den Bearbeitungsfortschritt mitverfolgen zu können. Die jeweils mit einem Bild versehenen Wochen werden mit einem grünen Häkchen versehen, sodass man angesichts der vielen Seiten nicht den Überblick verliert.

Fortschrittsanzeige Tchibo

Zusätzlich zu den Wochenblättern überzeugt der Terminkalender zu Beginn mit zwei Jahresübersichten (2013 und 2014) und zum Jahresschluss mit mehreren freien Notizblättern.

Uebersicht Fotokalender 2013

Uebersicht Fotokalender 2014

Notizen Fotokalender 2013

Angenehm ist auch die Tatsache, dass für handschriftliche Einträge viel Platz bleibt und die einzelnen Wochentage in Stunden eingeteilt sind.

Bearbeitung der Fotos

Die Platzhalter stehen bei dieser Variante fest und lassen sich weder vergrößern, verkleinern oder verschieben. Es besteht auch keine Möglichkeit, neue Platzhalter einzufügen. Um diese Frage abschließend zu beantworten, nahm ich die Hilfe des Live-Chats in Anspruch. Die Mitarbeiter sind zu den üblichen Bürozeiten ständig online und melden sich, sobald das Fenster aktiviert wird. Mit dem Live-Chat habe ich bis jetzt immer positive Erfahrungen gemacht. So erhielt ich auch in diesem Fall eine umgehende Antwort: Beim Terminkalender im Taschenformat lassen sich die Platzhalter nicht verändern, beim größeren Standardformat schon. Schade - das zweite Manko! Ebenso ärgerlich empfand ich den feststehenden Platzhalter auf dem Titelblatt. Zwar lässt sich das Textfeld unter dem Foto beliebig verschieben, doch bleibt der Platz darunter leer. Doch ich wollte den Schriftzug „Termine 2013“ in das Bild integrieren und musste daher beim Layout des Covers einen Kompromiss schließen. Durch eine geringfügige Änderung im Programm könnte Photobox meines Erachtens da noch nachbessern, denn ein Größerziehen des Platzhalters hätte kein Kalendarium überdeckt. Und noch ein Manko.

Trotzdem hat die Bearbeitung eines kleinen Kalenders einen großen Vorteil. Hochaufgelöste Fotos können in den kleinen (ca. 8 x 6 cm) Platzhaltern beliebig vergrößert werden. Somit bietet eine Aufnahme mehrere Variationsmöglichkeiten, wie dieses Beispiel zeigt:

Foto Originalgroesse

Foto vergroessert

Leider lassen sich die Fotos hinsichtlich ihrer nachträglichen Optimierung auch nur vergrößern und verkleinern, im Ausschnitt verschieben und jeweils im 90°-Winkel drehen.

Bearbeitung der Texte

Um so erfreulicher ist die Möglichkeit, beliebig viele Textfelder sowohl in die Fotos als auch in das Kalendarium einzufügen. Wichtige, feststehende Daten und Geburtstage können so bereits im Vorfeld eingetragen werden. Die zur Verfügung stehende Farbpalette gibt zwar wenige Nuancen her, doch für einen kleinen Taschenkalender reichen diese völlig aus.

Texteingabe Fotokalender

Bearbeitung des Kalendariums

PremiumoptionenLeider steht das Kalendarium auch fest und kann nicht an einen alternativen Platz verschoben, vergrößert oder verkleinert werden. Dementsprechend ist auch das individuelle Einfärben verschiedener Wochen- und Feiertage nicht möglich.

Während der Gestaltung hätte ich von der Möglichkeit der Premiumoptionen Gebrauch machen können. Die zusätzlichen Kunstledereinbände wahlweise in Schwarz, Türkis oder Rot waren zu diesem Zeitpunkt von 8,00 Euro auf 4,90 Euro reduziert.


Premiumoptionen verguenstigt

Nachdem ich alle 58 Fotos auf die Platzhalter gezogen hatte, schloss ich die Bearbeitung ab und bestellte den Kalender.

Bestellvorgang bei Photobox

Für alle, die noch keine Fotoprodukte bei Photobox eingekauft haben: Der Bestellvorgang gliedert sich in die drei Bereiche 1. Lieferoptionen, 2. Bezahlungsdetails und 3. Bestätigung.

Meine Adressdaten waren bereits voreingestellt, sodass ich mich nur durchklicken musste. Als Zahlungsart hat man bei Photobox die Wahl zwischen Kreditkarte, Sofortüberweisung, Bankeinzug und PayPal. Der Warenkorb hatte sich durch mein bei Tchibo schon bezahltes Gutschein-Guthaben vom ursprünglichen Preis (13,90 Euro bei Photobox) auf Null reduziert. Auch die Versandkosten von 4,90 wurden automatisch abgezogen.

Nach erfolgter Prüfung und Bestätigung zeigte die letzte Seite das geschätzte Versanddatum an: den 07.09. Bestellt hatte ich den Terminkalender am 04.09. Drei Tage für die Produktion waren bei Photobox normal und angemessen.

Informationsservice, Link zum Versandstatus und Lieferzeit

Die Anmelde- und die Bestellbestätigung hatte ich bereits am Tag der Gutscheinbestellung am 03.09. erhalten. In meinem Tchibo-Account hatte ich seinerzeit sofort reingeschaut, um mich nach dem Status zu erkundigen. Doch zwischen Tchibo und Photobox hatte auch nach dem Versand des Gutscheincodes und nach der Bestellung kein Austausch bestanden, sodass ich mich auf der Tchibo-Seite nicht über den Bestell- oder Versandstatus informieren konnte.

Am 04.09. hatte mir Photobox den Gutschein geschickt, den ich am selben Tag einlöste. Nach der Bestellung erhielt ich die entsprechende Bestätigung.

Am 06.09. schien der Terminkalender fertiggestellt, denn die Bestätigungsmail beschied: „Ihre PhotoBox Bestellung Nr. XXXXXX vom 2012-09-04 14:02:09 wurde bearbeitet und ist bereits auf dem Weg.“ Weiterhin hieß es, dass Bestellungen mit DHL-Versand mit der persönlichen Sendungsnummer verfolgt werden könnten. Da meine letzten Fotoprodukte von Photobox immer per DHL geliefert worden waren, ging ich auch in diesem Fall davon aus. Doch leider schien der Terminkalender auf anderem Weg verschickt worden zu sein, denn in meinem Konto war keine Sendungsnummer hinterlegt. Da ich bei Photobox eine Netto-Lieferzeit von etwa drei Werktagen gewohnt war, ging ich von einer Zustellung um den 10.09. aus. Als aich am 12.09. noch nichts getan hatte, rief ich beim Kundenservice an, da ich mir aufgrund der nicht vorhandenen Nachverfolgungsmöglichkeit ein wenig Sorgen machte. Der Herr vom Kundenservice teilte mir mit, dass sich durch den vorangegangenen Lufthansastreik die Lieferung wahrscheinlich verzögert hätte. Auf meine Nachfrage, wo denn die Terminkalender produziert würden, lautete die Antwort: „Überall in Europa“ und von wo der Kalender speziell geliefert werden würde, wisse er nicht. Wenn der Kalender bis Montag, den 17.09. noch nicht da sei, solle ich mich noch einmal melden. Bezüglich der fehlenden Sendungsnummer sagte mir der Mitarbeiter, dass die Terminkalender in diesem Fall nicht per DHL geliefert werden.

Ich wartete also geduldig das Wochenende ab und sah den Terminkalender im Geiste zwischen all den anderen vernachlässigten Päckchen schon an irgendeinem europäischen Flughafen liegen. Was für eine Überraschung, als mein Nachbar am Montag, den 17.09. dann vor meiner Tür stand und mir erzählte, ein kleines Päckchen für mich sei wohl aus Versehen in seinem Briefkasten gelandet. Er hielt mir die Buchverpackung von Photobox hin und ich erkannte sofort, dass die Sendung lediglich frankiert worden war. Mit versichertem DHL-Versand wäre das nicht passiert! Photobox hatte da wohl einsparen wollen, da der Versand aufgrund des Sonderangebotes hätte draufzahlen müssen. Aber ist ja noch mal gut gegangen. Trotzdem zeigt dieses Beispiel, dass ein Versand mit Sendungsverfolgung einer „nur“ frankierten Briefsendung vorzuziehen ist. Auf diese Weise war übrigens auch schon ein Fotobuch auf dem Postweg verschwunden. Nur durch die Kulanz des Anbieters hatte ich eine neue Produktion erhalten.

Transportsichere Verpackung

Ich freute mich auf jeden Fall, dass ich den Terminkalender endlich in den Händen hielt. Das kleine Taschenformat mit den Maßen 10 x 15 cm beanspruchte wenig Platz und steckte in einer fest verschlossenen Buchverpackung mit zusätzlichen Innenlaschen. Die Innenlaschen lagen etwas vertieft, sodass die so gebildete Außenverpackung auf dem Transport einen guten Kantenschutz geboten hatte. Allerdings hatte der Versand auf eine zusätzliche Kunststoffverpackung für den Terminkalender verzichtet. Im Fall eines starken Regengusses wäre der Kalender wohl durchweicht gewesen.

Verarbeitung und Materialqualität

Die metallene Ringbindung, die transparenten Kunststoffcover auf der Vor- und Rückseite und das fixierende Gummiband verleihen dem Terminkalender eine zuverlässige Stabilität. Der kleine Kalender liegt gut in der Hand und lässt sich praktisch überall verstauen. Praktisch: Eine ebenfalls transparente Kunststoffschiene lässt sich durch zwei kleine Ausstülpungen an der Ringbindung befestigen und wieder entfernen. Die Schiene kann bequem und schnell zwischen die Seiten platziert werden, sodass man die aktuellen Daten mit einem Griff geöffnet hat. Dieses „Lesezeichen“ ist auf dem folgenden Foto am oberen Rand des Kalenders erkennbar.

Cover original Band

Die 140 g/m2 starken Innenseiten sind ebenfalls stabil. Trotz der glatten Oberfläche halten Tinte, Filz- und Kugelschreiber hervorragend, ohne zu verschmieren. Erfolgen die Eintragungen mit Bleistift, überstehen die dicken Seiten sicher mehrere Ausradierungen. Sehr positiv ist die gemessen am kleinen Format verhältnismäßig große Fläche für Termineintragungen und Notizen. Die Relation zwischen Kalendarium und Fotos ist im Layout ideal gelöst.

Fotoqualität

Angesichts der kleinen Fotos lässt sich bezüglich der Qualität kaum etwas sagen. Terminkalender sind in erster Linie für Notizen da. Die Fotos übernehmen dabei den Part der persönlichen Illustrierung. Jede Woche erhält so ihren eigenen Charakter und sogar ihre eigene Stimmung. Die kleinen Aufnahmen sind eher motivierende Erinnerungen, als dass man sie aufgrund ihrer künstlerischen Qualität bewundern müsste. Wegen ihrer geringen Größe sind die Fotos natürlich alle gestochen scharf. Die Farben weichen nur leicht vom Original ab.

Digitale Vorlage Druckergebnis

Tchibo_Fotokalender_Cover_digital.jpg

Tchibo_Fotokalender_Cover_original.jpg

 

Digitale Vorlage Innenseite Druckergebnis Innenseite

Innenseiten_digital_1.JPG

Innenseiten_original_1.jpg

 

Digitale Vorlage Innenseite Druckergebnis Innenseite

Innenseiten_digital_2.JPG

Innenseiten_original_2.jpg

Logodruck

Wer bei Tchibo bestellt, wundert sich vielleicht über den verhältnismäßig großen Logoaufdruck von Photobox. Im Laufe der Gestaltung habe ich keine Funktion entdecken können, das Logo zu entfernen. Der Barcode liegt direkt links daneben, sodass das Rückcover ein bisschen zu sehr nach Photobox-Werbung aussieht. Ist aber alles Geschmackssache. Ansonsten entspricht der Logo-Druck bezüglich seiner Größe der Vorlage in der Vorschau, sodass das Ergebnis zumindest nicht enttäuschen kann.

Digitale Vorlage Rückcover Logo Druckergebnis Rückcover Logo

Rueckcover_Logo_digital.JPG

Rueckcover_Logo_original.jpg

Preis-Leistungsverhältnis

Inklusive Versandkosten wird man einen mehr als 60seitigen Terminkalender im Format 10 x 15 cm bei keinem Anbieter für einen Gesamtpreis von 9,90 Euro bekommen. Die Qualität von Photobox bei Tchibo zum fast halben Preis: Günstiger geht es nicht!

Pro und Kontra zum Tchibo / Photobox Terminkalender

Pro

  • Unschlagbarer Preis!
  • Angebot wird auf der Photobox-Seite sehr gut beworben.
  • Die Photobox „Quick & Easy“ Funktion ermöglicht den Upload hochaufgelöster Fotos in großen Mengen.
  • Grün abgehakte Kalenderwochen im Onlineeditor zeigen den Bearbeitungsfortschritt.
  • Sehr schnelle Beratung durch den Live-Chat bei Photobox.
  • Terminkalender lässt trotz geringer Größe viel Platz für Einträge. Zusätzliche Seiten für Notizen, Jahresübersicht auch für das kommende Jahr.
  • Günstige Premiumoption für wiederverwendbares Cover aus Kunstleder bei Photobox.

Kontra

  • Erwerb des Gutscheins in Verbindung mit zwei Bestellvorgängen bei beiden Vertragspartnern etwas umständlich.
  • Zahlweise bei Tchibo nur per Bankeinzug möglich!
  • Angebot auf der Tchibo-Seite liegt für Kunden zu versteckt. Erst nach Eingabe in die Suchfunktion ersichtlich.
  • Keine Details bezüglich des Status auf der Tchibo-Seite. Für Tchibo-Kunden, die den Terminkalender zusammen mit Kaffee o.ä. bestellen irritierend.
  • Onlineeditor von Photobox bezüglich dieses Taschenkalenders von den Gestaltungsmöglichkeiten zu eingeschränkt. Das Programm für den größeren Terminkalender bietet mehr Funktionen.
  • Versand erfolgte ohne die Möglichkeit der Sendungsverfolgung. Die „nur“ frankierte Briefsendung wurde zudem falsch zugestellt, sodass der Terminkalender mit Verzögerung eintraf.

Fazit: Der bis Ende Februar 2013 angebotene Tchibo-Foto-Terminkalender für 9,90 Euro zum Selbstgestalten ist ein lohnenswertes Schnäppchen für alle, denen der etwas längere Bestellvorgang nicht zu umständlich ist. Empfehlenswert!

Petra Wingender
Autor:

Petra Wingender ist studierte Politologin und in Köln als selbstständige Autorin und Werbetexterin tätig. Und da sie aus einer Künstlerfamilie stammt, schaute sie auf der Uni auch in Seminare für Malerei und Kunstgeschichte rein. Daher die Leidenschaft für die Fotografie, die übrigens mit einem Erbstück begann: einer alten Voigtländer Bessa aus den 30er Jahren.





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