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Tipps & Test

Fotokalender auf Fotopapier - Unterschiede, Sorten, Vor- und Nachteile

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Fotokalender für die Küche - Die 5 besten Angebote

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Die Anbieterauswahl bei Fotokalendern

Ein Kalender ist ein schönes Geschenk - nicht nur zu Weihnachten. Um ihn hochwertig drucken zu lassen, müssen Sie zunächst einen Dienstleister aussuchen. Das ist bei der Fülle der verfügbaren Anbieter gar nicht so einfach. Wie zeigen Ihnen nun, worauf Sie achten müssen.   >> weiterlesen ...

Preisvergleich 2017/2018

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Aktuell

Mein erster Fotokalender - In 7 Schritten zum Ziel

Ein Fotokalender ist ein tolles Geschenk - nicht nur zu Weihnachten. Ein individueller Geburtstagskalender oder einer zu einem Jubiläum macht auch zu anderen Zeitpunkten viel Freude. Haben Sie noch nie einen Fotokalender erstellt, finden Sie hier eine Anleitung, die Ihnen Schritt für Schritt am Beispiel eines CEWE-Fotokalenders zeigt, wie´s geht. Ein Fotokalender ist ein tolles Geschenk - nicht nur zu Weihnachten. Ein individueller Geburtstagskalender oder einer zu einem Jubiläum macht auch zu anderen Zeitpunkten viel Freude. Haben Sie noch nie einen Fotokalender erstellt, finden Sie hier eine Anleitung, die Ihnen Schritt für Schritt am Beispiel eines CEWE-Fotokalenders zeigt, wie´s geht.   >> weiterlesen ...

Das Kalenderposter von Snapfish im Test

Nach eigenen Angaben hat der Fotoservice-Anbieter Snapfish aus San Francisco 120 Millionen Nutzer. Das ist eine ganze Menge und die große Fangemeinde kommt wohl nicht von ungefähr. Das weltweit tätige Unternehmen ist ein nämlich ein Angebot der Marke Hewlett Packard, was beim Kunden automatisch die Erwartungshaltung an hochwertige Fotoprodukte schürt. Die deutsche Seite wird betrieben von der Hewlett-Packard GmbH mit Sitz in Böblingen. Zu Testzwecken hatte ich einen Gutschein für ein großes Kalenderposter erhalten. Mal sehen, wie sich die bewährte HP-Qualität in der Praxis zeigen würde.

Fazit für Eilige: Snapfish überzeugt durch Qualität, schnelle Lieferung und kompetenten Live-Chat. Aber: Gutschein konnte beim Bestellvorgang zunächst nicht eingelöst werden, Registrierung ist schon vor der Gestaltung Pflicht, nur wenig Gestaltungsmöglichkeiten, keine Hinweise auf verwendete Drucktechniken, wie man es auf einer HP-Webseite eigentlich erwarten würde.

Webshop und allgemeines Angebot bei Snapfish

Das witzige Fischlogo sieht zugleich aus wie eine stilisierte Kamera und ist als sympathischer Hingucker das unverkennbare Markenzeichen des Unternehmens. Der Shop präsentiert sich fürs Auge angenehm zurückhaltend in den Corporate Colours Blau, Orange und Weiß und ohne lästiges Einblenden irgendwelcher Sonderaktionen. Die Startseite ist hinsichtlich der Produktkategorien gegliedert. Links können die Nutzer unter „Willkommen“ ihre Fotos kostenlos vom eigenen PC, von Facebook und Flickr hochladen und diese mit Freunden teilen. Ebenso kann man seine Aufnahmen bei Snapfish auch verwalten und in eigene Alben ablegen. Das macht das Bestellen der Fotoprodukte einfacher. Die Fotoprodukte sind rechterhand unter „Shop“ in den Kategorien „Fotogeschenke“, „Fotobücher“, „Abzüge“, „Wanddekoration“ und „Sonderangebote“ gelistet. Im oberen Bereich werden an die jeweilige Saison angepasste Produkte beworben, darunter weitere Gutscheinaktionen für Fotoabzüge. Mehr im zufälligen Vorbeiscrollen entdeckte ich den Snapfish Publisher. Mit dem Publisher haben Nutzer die Möglichkeit, eigene Designs, Applikationen und Fotoprodukte an Snapfish Kunden zu verkaufen. Der Link führt auf eine englische Seite mit weiteren Infos.

Da ich in den oben angezeigten Produktgruppen die Kalender vermisste, klickte ich auf irgendeine Kategorie. Anschließend wurden sämtliche Produkte auf einer weiteren Navigationsleiste aufgelistet. Die Fotokalender fand ich unter „Produktgruppen“. Die weitere Unterkategorie „Bestseller“ enthielt noch weitere Fotoprodukte. Unter „Shop“ waren noch einmal die Sonderangebote, alle Produkte, Geschenkideen unter 10 Euro und neue Produkte zusammengefasst. Alles in allem war die Navigation durch die Kategorien etwas verwirrend, zumal ein und das gleiche Produkt in mehreren Kategorien zu finden war.

Unter den in der vertikalen Navigationsleiste gelisteten Produkten stellt Snapfish in einem gesonderten Kapitel weitere Themen sortierte Geschenkideen vor. Darunter „Baby-Geschenke“, „Alles für die Hochzeit“, „Geschenke zum Geburtstag“, „Geschenke für Ihn“, „Geschenke für Sie“ und „Geschenke für Kinder“.

Und wer nach „Tipps und Ideen“ etwa für besondere Wanddekoraktionen oder Fotobücher sucht, findet sie sehr detailliert beschrieben unter dem entsprechenden Kapitel.

Fotokalender und Preise bei Snapfish

Weiter ging es nach dem Klick mit den Rubriken

  • Kalender Kreativ“ (3 Formate ab 27 x 40 cm für € 19,99, frei wählbarer Startmonat),
  • Kalender Klassik“. (3 Formate ab DIN A5 für € 7,99, frei wählbarer Startmonat, mehrere Layouts), 
  • Fotocollage-Kalender“ (4 Formate ab 20 x 30 cm für € 3,99, bis zu 30 Fotos auf der Collage möglich)
  • ,„Kalenderposter“ (4 Formate ab 20 x 30 cm für € 2,99) und
  • Tischkalender“ (6 Layouts in jeweils mehreren unterschiedlichen Hintergründen, für € 14,99)

Snapfish Fotokalender Auswahl

Leider lassen die Produktbeschreibungen in den einzelnen Rukriken etwas zu wünschen übrig. Grundsätzlich ist zwar immer die Rede von hochwertigem Papier, über etwaige unterschiedliche Stärken und Sorten erfährt man jedoch nichts. Erstaunlich und etwas enttäuschend auch die Tatsache, dass man auf einer Webseite einer der bekanntesten Unternehmen für Druckerzeugnisse keinerlei Informationen über die verwendete Drucktechnik, Drucker und Farben findet.

Gemäß meinem Gutschein klickte ich also auf die Rubrik „Kalenderposter“.

Das Kalenderposter im Format 50 x 75 cm

Fotokalender Snapfish Kalenderposter

Laut Beschreibung lässt sich lediglich ein Foto auf das Poster ziehen, das es in vier Größen (20 x 30 cm, 30 x 45 cm, 40 x 60 cm und 50 x 75 cm) gibt. Bezüglich der Gestaltung hat man die Wahl zwischen unterschiedlichen Ausrichtungen, der Kalender lässt sich links oder unten anpassen. Die Preise für die nächstgrößeren Kalenderposter erfährt man erst im Zuge der Online-Gestaltung.

Und auch hier konnte ich leider keinen Hinweis auf Papier oder Drucktechnik entdecken.

Gestaltung mit dem Online-Editor

Nach dem Klick auf „Kalenderposter erstellen“ wurde ich erst einmal durch ein Formular ausgebremst, denn ohne Registrierung kam ich nicht weiter:

Anmelden bei Snapfish

Als Belohnung für die Angabe von Vor- und Nachname sowie E-Mail-Adresse winkten dafür 20 Gratisabzüge im Format 10 x 15 cm, kostenloser Speicherplatz für Fotos (die man online mit Freunden teilen kann) sowie die Möglichkeit, weitere Fotogeschenke zu erstellen. Da ich an dieser Stelle entweder die Wahl hatte, den Vorgang entweder abzubrechen oder ein Benutzerkonto anzulegen, blieb mir nur die zweite Alternative. Da ich für mein neues Benutzerkonto noch keine Fotos hochgeladen hatte, musste ich zunächst ein Album anlegen, um anschließend ein Foto von meiner Festplatte zu übertragen. Für den Test legte ich noch ein zweites Album mit weiteren Fotos an. Natürlich ist es für Stammkunden von Snapfish praktisch, wenn sie auf dem Server des Anbieters ihre Fotos verwalten können. Möchte man jedoch nur ein Fotoprodukt erstellen, ist das ganze Procedere ziemlich umständlich, zumal der Upload direkt von der Festplatte schneller geht (oder wie bei Snapfish auch von Facebook oder Flickr).

Snapfish Album auswählen

Aus dem markierten Album sucht man sich anschließend die Fotos aus. Für das Kalenderposter hatte ich eines meiner Favoriten gewählt. Es handelte sich um ein schönes Panoramafoto, das sich für das Format besonders gut eignete.

Foto auswählen

Nach einem weiteren Klick gelangte ich zum eigentlichen Online-Editor.

Querformate Fotokalender Snapfish

Die zur Verfügung stehenden Formate hatten sich entgegen der Produktbeschreibung jedoch von vier auf drei Größen reduziert. Das Format 20 x 30 cm wurde scheinbar nicht mehr angeboten. Dafür bezog sich der Einstiegspreis von € 2,99 jetzt auf das Format 30 x 45 cm. An dieser Stelle erfuhr ich auch den Preis für das 50 x 75 cm große Exemplar: € 10,99. Die Papiersorte wird mit „Hochglanz“ angegeben. Aufgrund des verhältnismäßig günstigen Preises ging ich davon aus, dass es sich um beschichtetes Papier für den Digitaldruck handelt.

Bearbeitung bei Snapfish

Die Bearbeitungsfunktionen waren klar gegliedert und verständlich angeordnet. Ich hatte die Wahl zwischen Hoch- und Querformat, in der Layoutauswahl legte ich die Position des Kalendariums fest und wählte zum Schluss das Jahr 2014.

Startjahr und Startmonat

Bei Snapfish sind die Auswahlmöglichkeiten grundsätzlich auf das aktuelle und auf das Folgejahr beschränkt. Hat man bei den 12seitigen Wandkalendern noch die Option für einen bestimmten Startmonat (z.B. Dezember 2013, Januar 2014, Februar 2014), ist die Auswahl beim Kalenderposter auf zwei Startjahre limitiert. Das lösen andere Anbieter schon seit Jahren besser.

Bildbearbeitung

Die Bildbearbeitung wird beim Kalenderposter per Klick auf das Foto aktiviert. Etwas schade ist, dass sich nur ein Foto auf den Platzhalter ziehen lässt. Ansonsten lässt sich das Bild drehen, vergrößern und verkleinern. Weiterhin kann man sowohl den Bildausschnitt verschieben als auch die Helligkeit regulieren. Eine Schaltfläche steht für die Entfernung des Rote-Augen-Effekts zur Verfügung. Hinsichtlich einzelner Farbeffekte lässt sich das Foto in Sepia oder Schwarz-Weiß darstellen.

Bearbeitung Fotokalender Snapfish

Textbearbeitung

Es lassen sich keine Textfelder einfügen bzw. vorhandene Textfelder verändern.

Bearbeitung des Kalendariums

Hinsichtlich einer individuellen Gestaltung des Kalendariums bietet der Online-Editor kaum Möglichkeiten. Die bezüglich Schriftart, -größe und –farbe sowie Hintergrundfarbe unveränderbare Kalenderleiste (Schwarze Schrift auf weißem Hintergrund, keine Hervorhebung der Sonn- und Feiertage) lässt sich allenfalls unten waagerecht oder links vertikal positionieren. Viele Anbieter integrieren das Kalendarium in einem Textfeld, das sich dann noch geringfügig variieren lässt. Fazit hier: enttäuschend.

Limitierte Bearbeitungsmöglichkeiten haben auch ihre Vorteile. Mit der Gestaltung war ich schnell durch, sodass ich nach kaum einer Minute schon bestellen konnte.

Bestellvorgang bei Snapfish

Nachdem ich den Kalender in den Warenkorb gelegt hatte, konnte ich auch die Gebühr für Versand und Verpackung entdecken: € 4,95. Ich vervollständigte die Bestellung noch durch Namen und Adresse. Der anschließende Versuch, den Gutschein einzulösen, scheiterte allerdings.

Gutschein einlösen

Ich gab den Gutscheincode in das vorgesehene Feld ein. Der Hinweis, dass der Code aufgrund eines Fehlers im Moment nicht identifiziert werden könne und ich es in ein paar Minuten noch einmal versuchen möge, irritierte zwar, aber noch schien mir nichts verdächtig.

Der zweite Versuch aber versprach nichts Gutes, denn jetzt vermeldete das System, der Gutschein sei bereits eingelöst worden! Da halfen auch keine weiteren Wiederholungen mehr. Zum Überfluss war es bereits spät abends, sodass ich auch keinen Mitarbeiter mehr im Live-Chat oder in der Hotline erreichen würde. Also das Kalenderposter im Warenkorb belassen, abmelden und bis zum nächsten Morgen warten.

Problemlösung per Live-Chat:

Am Tag darauf loggte ich mich wieder ein und meldete mich im Live-Chat an. Eine Mitarbeiterin war sofort zur Stelle. Ich schilderte das Problem und die Mitarbeiterin versprach, sich umgehend darum zu kümmern. Nach ein paar Minuten meldete sie sich wieder mit der positiven Nachricht, dass der Gutschein nun nachträglich eingelöst würde und ich die Bestellung fortsetzen könne. Allerdings würde mir eine Rechnung über den Gesamtbetrag ausgestellt, von dem ich lediglich die Versandgebühr bezahlen müsse.

Dass die professionelle und sehr hilfreiche Problemlösung per Live-Chat super geklappt hatte, stand außer Frage. Dass ich aber die Versandgebühr übernehmen musste, war weniger positiv. Der Betrag von € 4,95 ist zwar zu verschmerzen, doch Kunden mit einem Geschenkgutschein würden es vielleicht weniger lustig finden, wenn sie für ein Präsent noch draufzahlen müssen.

Ich setzte also den Bestellvorgang fort, die von den Mitarbeitern manuell vorgenommen Änderungen reduzierten die Rechnung auf Null. Ich wählte als Zahlungsoption „Rechnung“ (weitere: Kreditkarte, PayPal) und schloss den Vorgang ab.

Infomails, Sendungsverfolgung und Lieferzeit

Die erste Mail traf sofort nach der Bestellung ein.

1. Mail Freitag, 18.10. – Bestellbestätigung. Die Nachricht enthielt die üblichen Daten wie Name, Lieferadresse, Zahlungsmethode, Auftragsnummer sowie den Warenbestellwert von insgesamt € 15,94. Die voraussichtliche Auftragsbearbeitung sowie die voraussichtliche Versandzeit sollten etwa 1 bis 3 Werktage dauern.

2. Mail 18.10. – Rechnungsstellung und Gutschein. Diese Mail erhielt ich von der Mitarbeiterin des Live-Chat, die mir noch einmal gesondert mitteilte, dass der Gutschein nachträglich vom Rechnungsbetrag abgezogen wurde. Der Gutschein würde jedoch nicht auf der Rechnung erscheinen, da die Rechnung bereits gedruckt sei. (Warum kein nochmaliges Ausstellen und Ausdrucken möglich?) Zum Schluss folgt noch der Hinweis, dass ich nur die Versandgebühr € 4,95 bezahlen möge.

3. Mail 18.10. Kundenbefragung. Wenige Stunden später wurde ich zur Kundenbefragung eingeladen. Snapfish betont hierin die Wertschätzung der Kundenmeinungen. Um Verbesserungen vorzunehmen, sei das Feedback sehr wichtig. Ich nahm an der kurzen Befragung teil, lobte den professionellen Service und übte Kritik an der Tatsache, dass man bei eingelösten Gutscheinen auf den Versandkosten sitzen bleibt. Vielleicht fruchtete ja mein Verbesserungsvorschlag.

3._Mail Kundenbefragung

4. Mail Montag, 21.10. – Versandbestätigung. Die letzte Mail kam direkt nach dem Wochenende. Darin bestätigte man mir, dass der Kalender fertiggestellt sei und innerhalb eines Arbeitstages versandt würde. Geschätztes Lieferdatum: zwischen dem 23. und 25.10.

Die Mail enthielt außerdem einen Link zur DPD-Sendungsverfolgung. Darin war zum Schluss der Transport von der Aufgabe bis zur Lieferung lückenlos dokumentiert.

DPD Tracking bei Snapfish

Der Fotokalender traf direkt am nächsten Tag (22.10.) und wurde daher sogar noch schneller zugestellt als angekündigt.

Insgesamt hatten Produktion und Versand nur zwei Werktage gedauert – dafür natürlich ein großes Plus! Auch die lückenlosen Infomails und der Link zum Versandstatus sprechen für den kundenfreundlichen Service von Snapfish.

Transportsichere Verpackung

Wie nicht anders zu erwarten wurde das große Poster in einer Versandrolle aus dicker Pappe geschickt. Die Rolle war an beiden Enden mit Kunststoffdeckeln verschlossen, die wiederum an mehreren Stellen fest an der Pappe getackert waren. Das Poster an sich steckte zusätzlich in einer reißfesten Kunststoffhülle. In Sachen Diebstahlsicherheit und Regenschutz ein weiteres Plus!

Materialqualität

Das Hochglanzpapier hat eine Stärke von schätzungsweise 200 bis 220 g/m2. Wie ich vermutet hatte, handelt es sich nicht um Fotopapier, sondern um beschichtetes Papier für den Digitaldruck. Die Beschichtung sorgt zum einen für eine glänzend wertige Optik, zum anderen für stabile Reißfestigkeit. Etwas störend könnten bei entsprechendem Lichteinfall die Reflexe sein, die sich auf einer großen Fläche von 50 x 75 cm (Nachmessen ergab noch ein geringfügig größeres Format) bemerkbar machen. Die Dicke des Papiers hatte außerdem dafür gesorgt, dass sich das Poster nach dem Ausrollen in kurzer Zeit von selbst glatt legte.

Fotoqualität

Auch die Fotoqualität lässt nichts zu wünschen übrig. Der Bildausschnitt entspricht exakt der Vorlage. Das von mir für Poster, Leinwände und weitere großformatige Fotoprodukte oft verwendete Foto mit Big Ben und Houses of Parliaments war trotz Negativanzeige (zu niedrige Auflösung) bei der Bearbeitung gestochen scharf. Jedes kleine Detail im Hintergrund war deutlich zu erkennen. Deshalb ist hier die digitale und stark vergrößerte Vorlage nur wenig für den Qualitätsvergleich geeignet. Eine bessere und größere Vorschau bietet das Online-Programm allerdings nicht. Der Vergleich belegt in diesem Einzelfall jedoch auch, dass die Ergebnisse oft besser ausfallen als die kleinen Vorschauen auf dem Monitor.

Unter dem Strich ist das große Kalenderposter sehr gelungen. Das im Design zurückgenommene Kalendarium wirkt nicht zu aufdringlich, lässt dem Foto genügend Raum und erfüllt zum Zweck der kurzen Jahresplanung trotzdem seine Funktion. Der Kalender ist vor allem als Hingucker über dem Schreibtisch geeignet und auch empfehlenswert als Geschenk in letzter Minute.

Digitale Vorlage

Digitale Vorlage Snapfish

Druckergebnis

Original (800x531) Snapfish Fotoposter

Preis-Leistungsverhältnis

Jahreskalender bzw. Kalenderposter in der Größe 50 x 75 cm kosten im Vergleich etwa zwischen € 11,00 und € 15,00. Bei der Belichtung auf höherwertigem Fotopapier oder Papier mit Spezialbeschichtung bezahlt man zwischen € 18,00 und € 20,00.

Mit € 10,99 ist der Snapfish Fotokalender auch gemessen an seiner hohen Qualität daher verhältnismäßig günstig. Zwar betragen die Versandkosten € 4,95, was etwa ein Drittel des Produktpreises ausmacht. Doch ist der Preis tatsächlich angemessen, da Versandrollen beim Transport ohnehin grundsätzlich mehr kosten als quaderförmige Pakete.

Das Preis-Leistungsverhältnis für das 50 x 75 cm große Kalenderposter von Snapfish kann daher als gut bewertet werden.

Pro und Kontra zum Kalenderposter von Snapfish

Pro

  • Viele Sonderangebote und Gutschein-Aktionen
  • Sehr gute Material- und Fotoqualität
  • Schnelle Lieferung
  • Sichere Transportverpackung
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Schneller und hilfsbereiter Service im Live-Chat
  • Lückenlose Infomails mit Umfrage, Snapfish legt großen Wert auf Kundenzufriedenheit
  • Link zum Versandstatus

Kontra

  • Keine aussagekräftigen Produktbeschreibungen im Vorfeld, keine Informationen über Drucktechniken
  • Online-Editor bietet nur wenig Funktionen
  • Beim Fotoposter keine freie Wahl des Startmonats möglich. Bezüglich des Startjahres sind das jeweils aktuelle und folgende Jahr die einzigen Optionen
  • Gutschein konnte beim Bestellvorgang zunächst nicht eingelöst werden. Problem wurde später zwar während des Live-Chats behoben, jedoch blieb ich auf den Versandkosten sitzen. Bei Geschenkgutscheinen eher suboptimal!
  • Umständlicher Gestaltungsvorgang
  • Gestaltung und Bestellung ausschließlich über vorherige Registrierung und Anlegen eines Benutzerkontos möglich. Auch eine Preisauskunft für das 50 x 75 cm Kalenderposter war nur über die Registrierung möglich.
  • Navigation durch die Produktgruppen ebenfalls etwas umständlich

Fazit: Snapfish überzeugt durch Qualität, schnelle Lieferung und kompetenten Live-Chat. Aber: Gutschein konnte beim Bestellvorgang zunächst nicht eingelöst werden, Registrierung ist schon vor der Gestaltung Pflicht, nur wenig Gestaltungsmöglichkeiten, keine Hinweise auf verwendete Drucktechniken, wie man es auf einer HP-Webseite eigentlich erwarten würde.

Petra Wingender
Autor:

Petra Wingender ist studierte Politologin und in Köln als selbstständige Autorin und Werbetexterin tätig. Und da sie aus einer Künstlerfamilie stammt, schaute sie auf der Uni auch in Seminare für Malerei und Kunstgeschichte rein. Daher die Leidenschaft für die Fotografie, die übrigens mit einem Erbstück begann: einer alten Voigtländer Bessa aus den 30er Jahren.





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