Fotokalender Anbieter
Kalender erstellen
Tipps & Test

Fotokalender auf Fotopapier - Unterschiede, Sorten, Vor- und Nachteile

Der Begriff "Fotopapier" wird im Allgemeinen mit einer höherwertigen Bildqualität verbunden. Die Farben sind brillanter, die Konturen insgesamt schärfer als beim Druck auf herkömmlichem Papier. Doch Fotopapier ist nicht gleich Fotopapier. So wird von vielen Anbietern der Eindruck vermittelt, ein auf Fotopapier gedruckter Fotokalender sei mit seinem höheren Preis in jedem Fall ein besseres Produkt. Inwieweit sich Fotopapiere voneinander unterscheiden, warum Digitaldruckpapier manchmal doch die bessere Wahl ist und auf welche Kriterien Sie bei den Produktbeschreibungen der Anbieter achten sollten, erfahren Sie im folgenden Beitrag:   >> weiterlesen ...


Fotokalender für die Küche - Die 5 besten Angebote

Die Küche war und ist der unbestrittene Mittelpunkt des Hauses. Schon seit mehr als 10.000 Jahren versammeln sich Generationen an Herd und Feuerstelle, um sich bei einer stärkenden Mahlzeit die spannenden Ereignisse des Tages auszutauschen. Wenn es um die Kommunikation geht, ist die Küche auch heute noch der zentrale Dreh- und Angelpunkt der Familie. Da ist es nur zu logisch, dass auch Küchenkalender eine wichtige Rolle spielen. Ob eilige Termine, neue Rezepte oder kleine Botschaften: Auf dem Kalender wird alles Wichtige vermerkt. Einen schönen und individuellen Küchenkalender können Sie in wenigen Schritten selbst gestalten. Im folgenden Beitrag erfahren Sie wie, und vor allen Dingen bei welchen Anbietern Sie die besten Angebote erhalten.   >> weiterlesen ...


Die Anbieterauswahl bei Fotokalendern

Ein Kalender ist ein schönes Geschenk - nicht nur zu Weihnachten. Um ihn hochwertig drucken zu lassen, müssen Sie zunächst einen Dienstleister aussuchen. Das ist bei der Fülle der verfügbaren Anbieter gar nicht so einfach. Wie zeigen Ihnen nun, worauf Sie achten müssen.   >> weiterlesen ...

Preisvergleich 2017/2018

NEU: Sie wissen bereits, welches Format Sie gestalten möchten?

Finden Sie das günstigste Angebot mit underem neuen Fotokalender Preisvergleich

Aktuell

Mein erster Fotokalender - In 7 Schritten zum Ziel

Ein Fotokalender ist ein tolles Geschenk - nicht nur zu Weihnachten. Ein individueller Geburtstagskalender oder einer zu einem Jubiläum macht auch zu anderen Zeitpunkten viel Freude. Haben Sie noch nie einen Fotokalender erstellt, finden Sie hier eine Anleitung, die Ihnen Schritt für Schritt am Beispiel eines CEWE-Fotokalenders zeigt, wie´s geht. Ein Fotokalender ist ein tolles Geschenk - nicht nur zu Weihnachten. Ein individueller Geburtstagskalender oder einer zu einem Jubiläum macht auch zu anderen Zeitpunkten viel Freude. Haben Sie noch nie einen Fotokalender erstellt, finden Sie hier eine Anleitung, die Ihnen Schritt für Schritt am Beispiel eines CEWE-Fotokalenders zeigt, wie´s geht.   >> weiterlesen ...

Der Fotokalender A3 Luxus von Prentu im Test

Der Online-Fotoservice Prentu existiert seit 2011 und ist ein Angebot der niederländischen Webprint B.V. in Oldenzaal. Vor längerer Zeit hatte ich bei dem Anbieter schon ein Fotobuch zum erstaunlich guten Preis-Leistungsverhältnis bestellt. Jetzt sollten die Kalender getestet werden. Prentu hatte zu diesem Zweck einen Gutschein für den Luxuskalender im Format A3 zur Verfügung gestellt. Ob der Fotokalender das hielt, was Prentu bis jetzt versprochen hatte?

Fazit für Eilige: Schade: Trotz guter Material- und Fotoqualität ist der Begriff „Luxus“ für den A3 Fotokalender recht überzogen. 6 Doppelseiten statt 12 Einzelseiten zum Preis von € 26,95 – das macht auch das glanzveredelte Papier leider nicht wett. Ein niedrigerer Preis und ein Hinweis auf die reduzierte Seitenzahl hätten den ansonsten sehr schönen Kalender empfehlenswert gemacht.

Allgemeines Angebot bei Prentu

Die große Produktpalette erstreckt sich auf Fotoabzüge, Fotobücher (heißen hier Fotoalben), Grußkarten, Fotogeschenke, Kalender und Wanddekoration. In der Kategorie „Business“ hat Prentu alle Fotoprodukte zusammengestellt, die besonders interessant für Unternehmen sind. Dazu zählen Briefpapier, Flyer, Visitenkarten, Fotobanner, Mousepads und Handy-Cover. Während man alle Produkte im oberen Bereich der Startseite aufrufen kann, entdeckt man beim Herunterscrollen einzelne illustrierte und spezielle Angebote wie Gartenposter, Fototapeten oder Fotos auf Holz. Auf der linken Seite sind die Kundenmeinungen des Bewertungsportals Trustpilot veröffentlicht. Im Footer sind schließlich weitere Unterseiten wie AGB, Impressum, Kundenservice, Versandkosten, Zahlweisen usw. verlinkt. Unter dem Stichwort „Tipps & Tricks“ findet der Besucher zahlreiche technische Hilfestellungen für gute Fotos. Die Tipps stammen von einem Fotografen und decken ein breites Themengebiet ab. Schade, dass die Tipps ganz unten so versteckt liegen.

Fotokalender bei Prentu

Auswahl Fotokalender

Trotz des sonst sehr facettenreichen Angebotes scheint Prentu keinen allzu großen Wert auf die Vielfalt der Kalender zu legen. Denn zur Wahl stehen ausschließlich Jahreskalender in drei Größen, Tischkalender, Geburtstagskalender sowie Terminkalender in zwei Größen. Ich persönlich vermisse große Wandkalender im Format A2 und detaillierte Produktbeschreibungen. Bezüglich der Papiersorten hat man die Wahl zwischen der Standardvariante aus hochwertigem Papier und der Luxusvariante aus glanzveredeltem Papier. Allerdings fehlt der Hinweis über die Stärke. Hier die kurze Gesamtübersicht:

  • Jahreskalender Wahl zwischen den Formaten A5, A4 und A3, ab € 10,95
  • Tischkalender – Wahl zwischen mehreren Designs, ab € 10,95
  • Geburtstagskalender – 30 x 35 cm, ab 12,95
  • Terminkalender – erhältlich in A6 und A5, ab € 17,95

Um den Preis für jeden einzelnen Kalender herauszufinden, musste ich stellenweise jeweils den Gestaltungsvorgang aktivieren. Besser wäre es, die Größen und Ausführungen plus die dazugehörenden Preise schon in den Beschreibungen aufzuführen.

Durchweg positiv ist die Auswahl der vielen unterschiedlichen voreingestellten Layouts. Denn speziell Einsteiger oder Nutzer, die vielleicht nur zwei oder drei Fotokalender im Jahr gestalten, mühen sich ohne Layouts ansonsten mit passenden Hintergründen und Designs ab.

Der Fotokalender A3 Luxus

Zu Wahl stehen Layouts mit Kindermotiven, klassische Muster und außergewöhnliche Designs. Dies sind nur wenige von vielen möglichen Vorlagen:

Auswahl Layouts Trends

Ich entschied mich unter der Rubrik „Eigenes Foto“ für die Variante mit schwarzem Hintergrund, da so die Fotos immer am besten zur Geltung kommen.

Auswahl Formate

Der Luxuskalender im A3-Format kostet € 26,95. Für die Summe sollte man eigentlich sehr gute Qualität erwarten können. Gemessen an den günstigen Fotobüchern von Prentu sind auch die anderen Wandkalender nicht gerade ein Schnäppchen:

  • A3 Luxus € 26,95
  • A3 Standard € 22,95
  • A4 Luxus € 19,95
  • A4 Standard € 14,95
  • A5 Luxus € 14,95
  • A5 Standard € 10,95

Gestaltung mit dem Online-Editor

Ich klickte auf die Schaltfläche für die Luxusedition und musste mich mit Mailadresse und Passwort erst einmal registrieren.
Anschließend fand zu Beginn der Gestaltung ein kurzes Tutorial mit guten Tipps statt. Ein nicht zu übersehender, animierter grüner Pfeil zeigte das Icon für den Download der eigenen Fotos an. Nach dem Aktivieren der Schalfläche öffnete sich die Festplatte meines Rechners automatisch. Als Motive hatte ich mir ein paar außergewöhnliche Häuserfassaden aus allen möglichen Städten zusammengestellt. Ich markierte aus unterschiedlichen Ordnern die schönsten Fotos mit der zum Zweck des schnellen Uploads optimalen Auflösung und die Dateien wurden in die Galerie geladen.
Die Anordnung der Funktionen folgt dem gewohnten Schema: links die Galerie, oben die Menüleiste, rechts die Angaben zum Kalender. Zur Verfügung stehen noch ein paar Cliparts aber leider keine weiteren Hintergrundfarben oder weitere Muster.
Das ist der Nachteil fester Layouts, denn für einen andersfarbigen Hintergrund hätte ich wieder zur Anfangsauswahl zurückgehen müssen. Ein weiterer Nachteil: Die Kalenderblätter lassen sich nicht individuell einfärben (Beispiel: März in Grün, April in Rot, usw.).
Auf der oberen Menüleiste sind mehrere Funktionen gelistet, die unter anderem eine Gesamtvorschau aller Kalenderblätter, das Vergrößern einzelner Seiten, schnelles Hin- und Herblättern oder das automatische Füllen der Platzhalter ermöglichen. Leider lässt das voreingestellte Design keine zusätzlich auf die Kalenderblätter gezogenen Platzhalter zu, obwohl die Menüleiste das dafür vorgesehene Symbol enthält.

Bearbeitung Prentu Fotokalender

Startjahr und Startmonat

Ich habe an keiner Stelle des Bearbeitungsfensters entdecken können, wo Startjahr und Startmonat festgelegt werden. Auch in den Produktbeschreibungen fehlt dazu jeglicher Hinweis. Einzige Alternative ist mit Stand Ende Oktober das voreingestellte Kalendarium für das jeweilige Folgejahr – in diesem Fall 2014. Bleibt die Frage, welches Kalendarium gedruckt wird, wenn man einen Kalender mitten im Jahr bestellt: das vergangene oder das folgende Jahr? Die meisten Anbieter sind wesentlich flexibler. Selbst mit sehr viel älteren Online-Programmen lassen sich Startmonate und -jahre beliebig kombinieren.

Bildbearbeitung

Für einen Online-Editor bietet das Programm tatsächlich verhältnismäßig viele Möglichkeiten, das Foto nachträglich zu verändern. Färbung, Sättigung, Helligkeit, Kontrast, Rahmendicke und Größe des Bildausschnitts lassen sich stufenlos und ohne Verzögerung regeln. Zudem stehen verschiedene Rahmenformen zur Verfügung.

Bearbeitung Prentu

Textbearbeitung

Das Bearbeitungsmenü enthält zwar das Icon für das Einfügen eines Textfeldes, doch ist die Funktion für diesen Kalender – ebenso wie das Einfügen eines weiteren Fotos - nicht aktiviert. Nach mehreren Doppelklick- und Drag & Drop-Versuchen blieb die Schaltfläche hellgrau – sehr enttäuschend.

Bearbeitung des Kalendariums

Das Kalendarium steht fest und lässt sich noch nicht einmal ansatzweise durch Verschieben oder Vergrößern bearbeiten – ein weiteres Manko. Zumindest hätten weitere Kalendarien zur Wahl stehen können, die sich hinsichtlich Schrift, Hintergrundfarbe oder hervorgehobener Sonn- und Feiertage unterscheiden.

Da ich lediglich die Fotos auf die Platzhalter gezogen und die Ausschnitte optimiert hatte, war ich mit der Gestaltung recht zügig durch. Für Einsteiger ist der Online-Editor mit seinen schnellen und selbsterklärenden Funktionen sehr gut geeignet. Fortgeschrittene Nutzer gelangen bei Prentu angesichts des limitierten Programms allerdings schnell an die Grenzen der Kreativität.

Bestellvorgang bei Prentu

Für eventuell weitere Bestellungen speicherte ich den Kalender unter einem bestimmten Projektnamen ab. Dann klickte ich auf den Warenkorb, der das Produkt und dessen Preis (€ 26,95), die Versandkosten (€ 4,95) sowie die Bearbeitungsgebühr (€ 0,99) anzeigte.

Gutschein einlösen

Bereits an dieser Stelle wurde ich nach einem Aktionscode bzw. Geschenkgutschein gefragt. Ich gab den Code ein und der Gesamtbetrag von € 32,89 wurde auf Null reduziert. Es ist nicht bei allen Anbietern üblich, dass Versandkosten und Bearbeitungsgebühren ebenfalls im Gutschein enthalten sind. Deswegen ein großes Plus!

Gutschein eingelöst

Ich klickte auf „Weiter zur Kasse“, gab im nächsten Schritt Namen und Adresse ein, übersprang die Zahlweise (ansonsten Kreditkarte, Lastschrift, Sofortüberweisung, PayPal und GiroPay – leider keine Zahlweise per Rechnung) und landete zum Schluss in der Bestellübersicht. Hier kontrollierte ich noch einmal die Details und schickte den Kalender auf den Weg. Der anschließende Upload der Fotos verlief sehr zügig.

Infomails, Sendungsverfolgung und Lieferzeit

In Punkto lückenloser Information du schneller Produktion lässt Prentu keine Wünsche offen:

  1. Mail, Donnerstag 17.10., 23:40 Uhr – Registrierungsbestätigung. Als Willkommensgruß hatte ich von Prentu einen Aktionscode für 50 Gratisfotos erhalten.
  2. Mail, Freitag, 18.10., 00:16 Uhr – Bestellbestätigung. Die Nachricht enthielt die Angaben über den Kalender inklusive Artikelnummer und dem von mir verwendeten Gutscheincode. Weiterhin teilte mir der Service mit, dass ich nach erfolgter Produktion eine Versandbestätigung erhalten würde.
  3. Mail von Freitag, 18.10., 10:00 Uhr – 25% Rabatt auf nächste Bestellung. Zwar war der Gutscheincode nur 7 Tage gültig, aber immerhin.
  4. Mail von Freitag, 18.10., 11:19 Uhr – Versandbestätigung. Inklusive Link zum Track & Trace des Versandpartners GLS. Die kurze Produktionszeit von nicht einmal einem Werktag nach der Bestellung war mehr als rekordverdächtig. Allerdings wurde mir nach dem Klick auf den Status-Link angezeigt, dass die Nummer falsch sei – und das mehrere Tage hintereinander:

Parcel Tracking

Am 22.10. kam mir die verzögerte Lieferzeit dann doch etwas verdächtig vor. Zumal mich der Fall stark an meine vor über einem Jahr getätigte Bestellung des Fotobuches erinnerte. Schon damals war bezüglich der reibungslosen Zustellung der Wurm drin. Zitat aus dem Testbericht Fotobuch:

… Ich wartete also ein paar Tage ab, denn die Post aus Holland konnte etwa einen Tag länger dauern als der normale Postversand innerhalb Deutschlands. Am Montag, den 18.06. war jedoch noch kein Fotobuch eingetroffen, weshalb ich beim Kundenservice anrief … Im Versand teilte man mir mit, dass das Buch am 13.06. das Haus verlassen hatte und erfahrungsgemäß schon längst da sein müsse. Falls die Lieferung am Mittwoch noch nicht eingetroffen sei, solle ich mich noch mal melden. Am Mittwoch: Gähnende Leere im Briefkasten. Mittags rief ich wieder an, woraufhin man mir versprach, das Fotoalbum noch einmal zu produzieren, denn die erste Lieferung war scheinbar irgendwo auf dem Versandweg verschwunden…

Damals wurde das Fotobuch tatsächlich noch einmal neu gedruckt und dann ohne weitere Zwischenfälle richtig zugestellt. Musste ich mir um den Verbleib des Kalenders jetzt wieder Sorgen machen, da ja auch mit der Trackingnumber irgendetwas nicht stimmte? Es blieb mir also nichts anderes übrig, als mich wieder an die Mitarbeiter der kostspieligen Hotline zu wenden, für die ich aus dem Festnetz noch immer 99 Cent pro Minute bezahlen musste. Anrufe aus dem Mobilfunknetz sind noch teurer.

Die Rufnummer ist auf der Website allerdings nicht so leicht zu finden. Unter „Kundenservice“ tarnt sie sich dezent im langen Fließtext. Ansonsten ist die Nummer auch im Impressum angegeben.

Am 22.10. rief ich vormittags an. Immerhin landete ich nicht zuerst in einer endlosen Warteschleife. Es meldete sich direkt ein kompetenter Mitarbeiter, der mir nach meiner Angabe der Bestellnummer erstens sofort die richtige Trackingnumber durchgeben konnte und mir zweitens mitteilte, dass der Kalender bereits am gestrigen Tag im nächsten GLS-Shop abgegeben worden war. Ich gab bei GLS die neue Nummer ein und konnte jetzt die dokumentierte Zustellung nachvollziehen. Sogar die Adresse und die Rufnummer des GLS-Shops waren angegeben.

Diese Infos waren sehr hilfreich, da ich mich zwecks Abholung direkt auf den Weg machen konnte. Was mich allerdings sehr ärgerte war die Tatsache, dass der GLS-Bote aus welchen Gründen auch immer weder geklingelt noch eine Benachrichtigung hinterlassen hatte (Da kann jetzt Prentu natürlich nichts dafür).

So kam es aber, dass der Inhaber des Shops begleitend mit den Worten „Kein Benachrichtigungsschein – kein Paket“ die dort vorhandenen Artikel zunächst grundsätzlich nicht nach einer Zustellung für mich durchsuchen wollte. Nach längerer Suche in den anderen gestapelten Paketen entdeckte ich Gott sei Dank meinen Nachnamen auf einem größeren A3-Umschlag. Sicher war das jetzt ein dummer Zufall, dass bei meiner zweiten Bestellung bei Prentu hinsichtlich der Zustellung wieder etwas schiefgelaufen war. Vielleicht liegt es auch daran, dass die GLS-Fahrer stellenweise schlichtweg überfordert sind. Fakt aber ist: Die von Prentu vergebene Trackingnumber war eindeutig falsch!

Trotz Verzögerung hatte ich den Kalender immer noch im Rahmen der auf der Webseite angegebenen 5 Tage Produktions- und 2 Tage Lieferzeit erhalten. Ohne die mehr oder weniger durch GLS verschuldete Verzögerung hätten Produktion und Lieferung lediglich 2 Werktage gedauert.

Transportsichere Verpackung

Die professionelle Kalenderverpackung bestand aus einwelliger Pappe, war fest verklebt und nur per eingelassenem Verschlussmechanismus zu öffnen. Die Extralaschen auf der Innenseite hatten den Kalender rutschfest fixiert. Der Kalender selbst war zusätzlich in eine Luftpolsterfolie gehüllt, sodass er auf dem Transport auch gegen Kratzer und Regengüsse gefeit war. Dafür wieder ein Plus.

Verarbeitung und Materialqualität

Schon beim Auspacken kam mir der Kalender verdächtig leicht und dünn vor. Kein Wunder, denn anstatt aus den üblichen 12 Seiten plus Deckblatt bestand der Kalender aus 6 Seiten (2 Monate pro Blatt) plus Deckblatt! Was wäre gewesen, wenn ich jedes der Fotos nach 2014 einrahmen wollte? Ein Hinweis in den Produktbeschreibungen wäre das Mindeste gewesen. So muss man sich als Kunde etwas geprellt vorkommen.

Das beschichtete Hochglanzpapier war schätzungsweise 200 bis 220 g/m2 stark. Die Seiten ließen sich gut und ohne Knicke umblättern. Zusammengehalten wurden die Seiten mittels einer weißen Doppelspirale aus Metall. Zur sicheren Aufhängung war in die Spirale ein stabiler Haken mit langen Streben eingelassen. Insgesamt gab es an der Verarbeitung und am Material nichts auszusetzen, zumal der Kalender durch seine ansprechende und wertige Optik überzeugte.

Fotoqualität

Auch die Fotoqualität kann sich sehen lassen. Die Farben sind naturgetreu und entsprechen denen der Vorlagen. Bei vielen Anbietern digitaler Fotodrucke lässt sich nach wie vor eine leichte Verschiebung des grünen und blauen Spektrums beobachten. Beim Prentu Kalender konnte ich keine Unterschiede erkennen. Zur Bildschärfe trägt sicher die glatte Hochglanzveredelung bei. Doch auch ohne Beschichtung zeigen die großformatigen Fotos eine genaue Detailtreue.

Digitale Vorlage

Digitale Vorlage Prentu 

Druckergebnis

Original Druck Prentu


Logodruck

In der unteren rechten Ecke des Deckblatts hat Prentu sein Logo nebst Barcode aufgedruckt. Es ist zwar klein, wirkt aber trotzdem etwas störend. Selbst nur der Barcode hat meiner Ansicht nach auf dem Titel nichts zu suchen. Logo und Code hätte man auch auf die Rückseite drucken können. Prentu bietet keinen Aufpreis für den Verzicht des Logodrucks an.

Preis-Leistungsverhältnis

Die stolze Summe von € 26.95 wäre für einen auf echtem Fotopapier belichteten A3-Kalender angemessen – vorausgesetzt, er hätte 12 Seiten. Außer Frage ist die Produktion doppelseitiger Kalenderblätter mit einem höheren Aufwand verbunden. Trotzdem erhält der Kunde nur die Hälfte, zumal bei besonders schönen Aufnahmen nach Ablauf des Jahres auch nicht alle Fotos als Wandschmuck aufgehängt werden können. Die 6 Seiten wären dabei noch halbwegs akzeptabel, wenn dies in den Produktbeschreibungen nachzulesen wäre.

Für einen A3 Kalender im Digitaldruckverfahren ist der Preis trotz eventuell höheren Produktionsaufwands ohnehin zu hoch.

Auch das Preisniveau der anderen Kalender von Prentu ist im Vergleich zu anderen Anbietern verhältnismäßig hoch. Umso verwunderlicher ist der deutliche Preisunterschied zu den hochwertigen Fotobüchern auf echtem Fotopapier, die Prentu zu fast unschlagbaren Preisen anbietet.

Für den Fotokalender aber gilt leider: Das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt nicht.

Pro und Kontra zum A3 Kalender Luxus von Prentu

Mein Urteil zum A3 Luxuskalender ist äußerst zwiegespalten. Gute Qualität einerseits, mangelnde Informationen und hoher Preis andererseits. Obwohl ich den Kalender persönlich auch als Geschenk sehr ansprechend finde, würde ich ihn bei Prentu nicht mehr bestellen, wenn ich ihn selbst bezahlen müsste. Die Tatsache, dass der Luxuskalender aus doppelt bedruckten 6 Seiten besteht, muss unbedingt kommuniziert werden!

Pro

  • Gute Material- und Fotoqualität.
  • Viele Designvorlagen – für Einsteiger ideal.
  • Gute Bildbearbeitungsmöglichkeiten des Online-Editors.
  • Professioneller und hilfsbereiter Kundenservice-Mitarbeiter in der Hotline.
  • Im Gutschein sind auch die Versandkosten inklusive.
  • Schnelle Produktion und schnelle Lieferung.
  • Stabile, diebstahlsichere und regensichere Transportverpackung.

Kontra

  • Auswahl an unterschiedlichen Kalendertypen und –formaten eher klein.
  • Keine großen A2-Kalender erhältlich.
  • Keine freie Auswahl von Startjahr und Startmonat.
  • Bei der Online-Gestaltung kein Einfügen von Textfeldern möglich.
  • Das Design des Kalendarium steht fest, keine weitere Bearbeitung möglich.
  • Mit 99 Cent pro Minute für Festnetztelefonate immer noch viel zu teure Kunden-Hotline! Anrufe aus dem Mobilfunknetz noch teurer
  • 6 doppelseitige statt 12 einseitige Kalenderblätter. Darauf wurde in der Produktbeschreibung nicht hingewiesen.
  • Angabe von falscher Trackingnumber. Daher konnte die Sendung nicht verfolgt werden.
  • Logodruck auf Titelblatt, kann auch gegen eventuellen Aufpreis nicht entfernt werden.
  • Keine Bezahlung per Rechnung möglich.
  • Preis-Leistungsverhältnis nicht überzeugend

Fazit: Schade: Trotz guter Material- und Fotoqualität ist der Begriff „Luxus“ für den A3 Fotokalender recht überzogen. 6 Doppelseiten statt 12 Einzelseiten zum Preis von € 26,95 – das macht auch das glanzveredelte Papier leider nicht wett. Ein niedrigerer Preis und ein Hinweis auf die reduzierte Seitenzahl hätten den ansonsten sehr schönen Kalender empfehlenswert gemacht.

Petra Wingender
Autor:

Petra Wingender ist studierte Politologin und in Köln als selbstständige Autorin und Werbetexterin tätig. Und da sie aus einer Künstlerfamilie stammt, schaute sie auf der Uni auch in Seminare für Malerei und Kunstgeschichte rein. Daher die Leidenschaft für die Fotografie, die übrigens mit einem Erbstück begann: einer alten Voigtländer Bessa aus den 30er Jahren.





Das finden Sie bestimmt auch interessant:

Der PhotoFancy Fotokalender im Test

Die PhotoFancy GmbH hat ihren Sitz in Garbsen bei Hannover, gehört zur digital print / PrintPlanet Unternehmensgruppe und blickt als Internetdruckerei auf mehr als 10 Jahre Erfahrung zurück. Jeder Arbeitsschritt wird dabei ?in-house? durchgeführt. Seit 2010 bietet PhotoFancy kostenlos die Möglichkeit, online eigene Fotos hochzuladen und mit wenigen Klicks kreativ zu bearbeiten. Für das kinderleicht zu bedienende Online-Bildbearbeitungsprogramm mit seinen vielen Funktionen und Effekten ?sorgt ein eingespieltes Team an kreativen Köpfen, echten Computer-Gurus und Querdenkern, die PhotoFancy immer weiter mit neuen Ideen, Kreativität und persönlichem Herzblut füllen.? ? so PhotoFancy über PhotoFancy. Im Jahre 2013 erweiterte das Unternehmen sein Internetangebot um personalisierte Foto-Produkte und Fotogeschenke wie Wandbilder, Taschen, T-Shirts, Smartphone-Hüllen ? und natürlich Fotokalender.

Der Fotokalender von meinbildkalender.de im Test

Der Onlineshop für Fotoprodukte fotobar/meinBildkalender.de ist ein Angebot der Pasda GmbH mit Sitz im süddeutschen Cham. Wie der Firmenname schon vermuten lässt, konzentriert sich das Kerngeschäft von meinbildkalender auf eine große Auswahl an Fotokalendern. Außerdem bietet der Shop Fotobücher, Grußkarten, Poster sowie Leinwände und setzt dabei durch spezielle Namensprodukte auf personalisierte Fotogeschenke. Für die Gestaltung der Fotokalender steht den Kunden eine recht umfassende und trotzdem einfach zu bedienende Online-Software zur Verfügung.

Der FotoPremio Fotokalender im Test

Das Motto von FotoPremio: Großartiges aus Bildern! Nach eigenem Wortlaut des Unternehmens steht dieser Slogan sowohl für dessen Leidenschaft für erstklassige Fotoprodukte als auch für seinen hohen Qualitäts- und Serviceanspruch. FotoPremio ist ein Angebot der Foto Online Service GmbH mit Sitz in Lindenberg im Allgäu. Zum Angebot zählen neben Fotoabzügen und Fotobüchern (auch auf echtem Fotopapier erhältlich), Postern, jede Menge Fotogeschenken und Grußkarten auch Fotokalender ? und das gedruckt oder auf Fotopapier belichtet.

Der Fotokalender von Wunderkarten.de im Test

Einen Fotokalender hatte ich bei Wunderkarten zuletzt vor ca. zwei Jahren bestellt. Mittlerweile war ein Relaunch der Webseite erfolgt und ein weiterer Kalendertest sollte anstehen. Mal sehen, was sich in der Zwischenzeit so getan hatte. Die erste Neuigkeit ist, dass der Anbieter jetzt unter Bonnyprints GmbH firmiert. Der Sitz ist nach wie vor Berlin. Das zweite auffällige Merkmal ist das modernere Design der Seite, welches klar zu erkennen gibt, dass sich Wunderkarten hauptsächlich auf das Angebot von Grußkarten aller Art konzentriert. Auch im Service hat sich etwas getan - zum Beispiel das sehr attraktiv aufgemachte "Wundermagazin" mit aktuellen Themen rund um Gesellschaft, Fotografie, Geschenktipps und Lifestyle. Das relativ überschaubare Angebot an Fotokalendern verbirgt sich noch immer unter der Rubrik "Fotogeschenke".

Rossmann Fotokalender - Der Premiumkalender A3 von Rossmann im Test

Selbst gestaltete Fotokalender beim Drogeriemarkt bestellen? Warum nicht, zumal der Anbieter Rossmann in Deutschland zu den erfolgreichsten Ketten der Branche zählt. Fotos, Fotobücher, Fotokalender und Fotogeschenke können sowoohl in den Filialen als auch über die Internetseite www.rossmann-fotowelt.de. Verantwortlich für das Internetangebt ist die Dirk Rossmann GmbH mit Sitz in Burgwedel. Wer Fotoprodukte diekt über die allgemeine Rossmann-Seite bestellen möchte, muss erst einmal eine Weile suchen, denn die Fotowelt verbirgt sich hinter einer eher unscheinbarn Schaltfläche. Die Seite der Rosmmann Fotowelt ist mit ihren Produkten klar gegliedert. Ein Klick auf die Schaltfläche "Fotokalender" öffnet das Gesamtangebot.

Der Wandkalender von fotokalender.com im Test

Die deutsche Seite fotokalender.com ist ein Angebot der Photoconnect AB mit Sitz im schwedischen Sundsvall. In Deutschland erfolgen Produktion und Versand durch die Digital Print Group GmbH in Nürnberg. Wie der Name unschwer andeutet, hat sich die Photoconnect AB mit diesem Internetportal auf die Erstellung und den Versand von Fotokalendern spezialisiert. Fotkalender.com legt großen Wert auf Kundenzufriedenheit zum Beispiel durch Service und kurze Lieferzeiten. Über das Feedbackportal eKomi können Kunden ihre Bewertungen abgeben. Nach Aussagen des Anbieters existiert das Online-Unternehmen bereits seit einigen Jahren. Hierzulande scheint fotokalender.com relativ neu zu sein. Grund genug für einen Qualitäts- und Servicecheck.

Fotokalender im Test

Wir haben für Sie Fotokalender-Anbieter getestet und sowohl die Qualität der Produkte als auch die Nutzerfreundlichkeit der Software, die Auswahl, Versandkosten und Lieferzeiten genau unter die Lupe genommen.

Unsere aktuellen Anbieter-Charts für Fotokalender 2014 finden Sie hier.